DKIM (Domain Keys Identified Mail) ist im Grunde ein digitales Echtheitssiegel für E-Mails. Es stellt sicher, dass eine Nachricht auch wirklich von dem Absender stammt, der angezeigt wird, und nicht von Betrügern gefälscht wurde. Dieser Mechanismus ist ein wichtiger Schutz vor Spam und Phishing-Versuchen, da er hilft, gefälschte E-Mails zu erkennen, bevor sie in deinem Posteingang landen.
Die Funktionsweise lässt sich mit einem versiegelten Brief vergleichen. Beim Versenden wird jede E-Mail automatisch mit einer unsichtbaren, einzigartigen digitalen Signatur versehen. Der empfangende E-Mail-Server prüft diese Signatur, indem er einen dazu passenden öffentlichen Schlüssel aus einem öffentlichen Verzeichnis der Absender-Domain abruft. Stimmen Signatur und Schlüssel überein, gilt die E-Mail als echt und wird zugestellt. Passt beides nicht zusammen, wird die Nachricht als Fälschung eingestuft und kann blockiert oder als Spam markiert werden.
Lösung: DKIM-Spamschutzsystem in Plesk aktivieren und dann den DNS-Record (TXT) entsprechend anpassen.
DMARC-Policy definiert
DMARC kombiniert SPF und DKIM und gibt Empfängern klare Anweisungen.
Lösung: füge dazu folgende TXT-Eintrag in Ihre DNS-Konfiguration ein: _dmarc.ihredomain.at TXT "v=DMARC1;p=none;pct=100;rua=mailto:reports@ihredomain.at;adkim=r;aspf=r"
Die Parameter bedeuten:
* v=DMARC1: Protokollversion
* p=none: DMARC-Richtlinie (zur Überwachung, ohne E-Mails zu beeinträchtigen)
* pct=100: Gilt für 100% der E-Mails
* rua=mailto:@ihredomain.at: Adresse für Berichte
* adkim=r: Relaxed Alignment für DKIM
* aspf=r: Relaxed Alignment für SPF
Empfehlungen für die schrittweise Einführung von DMARC:
1. beginne mit "p=none", um Berichte zu sammeln
2. wechseln zu "p=quarantine", wenn du sicher bist, dass legitime E-Mails korrekt authentifiziert werden
3. implementiere "p=reject" für maximalen Schutz
Mail-Server Reputation
Auch partielle Blacklist-Einträge können zu Spam-Einstufungen führen.
Lösung: Blacklist-Removal durchführen und Reputation aufbauen.
Provider blockieren oft Port 25, Port 587 sollte funktionieren. Viele Router (z.B. Speedport, Fritz!Box) enthalten eine Art SMTP-Sperrliste. Diese verhindert ausgehende SMTP Verbindungen zu unbekannten IP-Adressen. Werksseitig ist in diesen Routern eine Reihe von „bekannten“ IP-Adressen (z.B. von Google, GMX oder Web.de) hinterlegt, sodass zu diesen problemlos SMTP Verbindungen möglich sind. IP-Adressen von Power-Netz befinden sich nicht in dieser Liste. Daher wird der Mailversand vom Router unterbunden. FAQ PowerNetz - Ich habe dies bei meiner Fritz!Box eingestellt!
Lösung: Port 587 mit TLS verwenden statt Port 25. Bei PowerNetz: mail.power-netz.de:587
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