Beim DNS-Caching wird das Ergebnis einer rekursiven DNS-Namensauflösung für eine definierte Zeit im lokalen Cache (Auf dem PC, beim Einwahlprovider, …) gespeichert. Ziel ist es, weitere identische DNS-Anfragen sofort beantworten zu können, ohne erneut bei den zuständigen Nameservern anfragen zu müssen. Dies sorgt für eine Entlastung der zuständigen Nameserver sowie zu einer Zeitersparnis, da Anfragen schneller aus dem Cache heraus beantwortet werden. Wie lange das Caching erfolgen soll, wird durch den TTL-Wert (engl.: Time to live; dt.: Zeit zu leben) definiert. Festgelegt wird der TTL-Wert durch den autoritativen Nameserver der entsprechenden Zone, der die ursprüngliche Anfrage beantwortet hat.
Die Masse aller Anbieter setzt – wie wir auch – standardmäßig einen TTL-Wert von 86400 Sekunden, was 24 Stunden entspricht. (86.400 Sekunden : 60 Sekunden = 1.440 Minuten : 60 Minuten = 24 Stunden)
Ein geringerer TTL-Wert wie z.B. 300 Sekunden (5 Minuten) ist in folgenden Situationen sinnvoll:
Änderungen an einer DNS-Zone (inkl. TTL) wirken sich i.d.R. spätestens nach dem Ablauf der bisherigen TTL aus. Einen genauen Zeitpunkt kann man nicht definieren, da z.B. Einwahlprovider zu einem unterschiedlichen Zeitpunkt die Informationen in ihrem Cache aufnehmen.
Sofern es planbare Änderungen an einer DNS-Zone gibt, empfehlen wir, mindestens 24-48 Stunden vor den geplanten Änderungen die TTL der DNS-Zone auf 5 Minuten zu senken.
DNS-Caching erhöht die Ausfallsicherheit im Domain Name System (DNS). Würden DNS-Zonen nicht gecached werden und der zuständige DNS wäre einmal kurzzeitig nicht erreichbar, könnte das Ziel der Domain nicht mehr aufgelöst werden. Fazit: die Domain wäre ebenfalls nicht mehr erreichbar.
Zusätzlich erspart das Caching von DNS-Information für den Zeitraum der TTL überflüssige Anfragen an die zuständigen DNS.
Rufen Sie eine Domain auf, ist die Domain (wie oben beschrieben) für den Zeitraum der TTL im DNS-Cache Ihres Einwahlproviders und evtl. zusätzlich auf Ihrem lokalen Rechner gecached. Nehmen Sie nun kurze Zeit später eine Änderung an der DNS-Zone vor, „erfährt“ der Cache-DNS Ihres Einwahlproviders von dieser Änderung nichts. Der Cache-DNS geht nach wie vor davon aus, dass die vorliegende Routinginformation gem. der TTL für 24 Stunden gültig ist.
Sie werden somit für den Zeitraum der TTL, in der Regel also für 24 Stunden, weiterhin auf das alte bisherige Ziel der Domain geleitet. Erst nach Ablauf der TTL wird der Cache-DNS Ihres Einwahlproviders den zuständigen DNS erneut fragen und die geänderte Routing-Information erhalten.
Ja. Unter Windows-Systemen starten Sie das Programm/die App „Eingabeaufforderung“ und geben Sie den Befehl ipconfig /flushdns ein.
C:\Dokumente und Einstellungen\Benutzer>ipconfig /flushdns
Windows-IP-Konfiguration
Der DNS-Auflösungscache wurde geleert.
Registriert ein Kunde bei Power-Netz eine Domain, so sind wir per Gesetz verpflichtet, diese Angaben zur Registrierung bei der offiziellen Registrierungsstelle (Registry) zu hinterlegen. Diese speichern die Daten in den sogenannten „Whois“-Datenbanken für die jeweilige Domain ab. Die Registrierungsstelle weiß somit, wem welche Domain gehört. Somit wäre es für die Registrierungsstelle jederzeit möglich, sich mit dem Inhaber einer Domain in Verbindung zu setzen.
Aufgrund der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sind die Whois-Datenbanken i.d.R. nicht mehr öffentlich einsehbar. Jedoch bieten einige Vergabestelle die Veröffentlichung der Daten an. Standardmäßig verbieten wir die Anzeige der Daten im öffentlichen Whois – sofern dies möglich ist- um Ihre Daten zu schützen.
Wir nutzen diese Daten nur zur Vertragserfüllung. Darüber hinaus werden die Daten nicht an Dritte weitergeleitet.
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